Aktuelles

Kolloquium erfolgreich bestanden

Anke Westphal schreibt: "Nach unserer Einsegnung im Juli 2016 sind wir in den Dienst gegangen und haben im Rahmen unseres Anerkennungsjahres...

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Dr. Martin Werth in sein Amt eingeführt

Am Sonntag den 12.03.2017 wurde Dr. Martin Werth, langjähriger Dozent im Johanneum, in sein Amt als Direktor der Evangelistenschule eingeführt. Das...

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Hauskreis aus Oberhörlen zu Besuch

Jedes Jahr im Herbst fahren wir Johanneumsstudierende im Rahmen der Besuchsfahrt ins Hessische Hinterland und besuchen dort unter anderem den...

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Martin Werth ist neuer Direktor der Evangelistenschule Johanneum

Die Mitgliederversammlung der Evangelistenschule Johanneum hat bei einer Sondersitzung am 16.01.2017 den bisherigen Dozenten Dr. Martin Werth zum...

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Direktor Burkhard Weber verstorben

Der Direktor der Evangelistenschule Johanneum, Pfarrer Burkhard Weber, ist am 12. Dezember 2016 im Alter von 62 Jahren heimgegangen. Burkhard Weber...

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Neues Buch zur Jahreslosung 2018 erschienen

Die Jahreslosung für 2018 heißt "Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst." (Offenbarung 21,6).
Pfarrer Burkhard Weber hat für die Jahre 2014 - 2017 jeweils ein Andachtsbuch zur Jahreslosung herausgegeben. Martina Walter und Martin Werth haben auf Wunsch des Verlages dieses Projekt für das Jahr 2018 fortgesetzt.
Es wäre schön, wenn dieses Buch Ihr Interesse finden und die Begegnungen mit dem Bibeltext in den kommenden Monaten bereichern würde. 

Martina Walter / Martin Werth (Hg.): Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. 
Die Jahreslosung 2018 - Ein Arbeitsbuch mit Auslegungen und Impulsen für die Praxis. Verlag Neukirchner Aussaat 

ISBN: 978-3-76156461-5

€ 9,99

Sieben Gründe für eine Ausbildung an der Evangelistenschule Johanneum

Sieben Gründe für eine Ausbildung an der
Evangelistenschule Johanneum

Wenn jemand den hauptamtlichen Verkündigungsdienst beginnen will, stellt sich u.a. die Frage: Wo gehe ich hin? An welcher Schule, mit welchem Konzept kann ich mein Ziel am besten erreichen?

Die nachfolgenden sieben Gründe können eine Orientierungshilfe sein.

Warum ist es sinnvoll, am Johanneum zu studieren?

1. Weil das Johanneum eine Evangelistenschule ist.

Seit seiner Gründung 1886 trägt das Johanneum die Bezeichnung „Evangelistenschule“. Wir wollen die Studierenden dazu befähigen, die biblische Botschaft so weiterzugeben, dass Menschen

  • zum Glauben an Jesus Christus eingeladen,
  • zur Mitarbeit in der Gemeinde angeleitet und befähigt 
  • und zum Dienst an der Welt ermutigt werden.

Deutschland ist Missionsgebiet. Mission und Evangelisation sind hochaktuell! Wir brauchen Evangelistinnen und Evangelisten. Wir brauchen Menschen, die missionarische Kompetenz an ehrenamtlich Mitarbeitende weitergeben. Wir brauchen Mut, Begeisterung und Kreativität, das Evangelium immer wieder neu in die Gegenwart hinein zu übersetzen. Das kann man lernen! Wer es lernen möchte, ist am Johanneum richtig.

 

2. Weil das Johanneum konzentrierte Theologie vermittelt.

Der Schwerpunkt des Unterrichts im Johanneum liegt auf den theologischen Fächern. Wir sind überzeugt, dass Hauptamtliche über gute theologische Kompetenz verfügen müssen. Beginnend beim neutestamentlichen Griechisch über Bibelkunde, Exegese, Kirchengeschichte, Dogmatik, Ethik bis zur Praktischen Theologie beackern wir alle Felder der evangelischen Theologie.

Wer hauptamtlich Verantwortung trägt, sollte sich auskennen – zuerst in der Bibel, aber auch in vielen Bereichen der theologischen Reflexion. Wir müssen die Lehre der Kirche verstehen und auch ein wenig dahinter schauen können.

Theologie zu studieren ist anspruchsvoll und manchmal anstrengend. Aber diese Anstrengung lohnt sich. Gute Theologie ist eine Voraussetzung für gute Praxis. Davon sind wir überzeugt.

 

3. Weil das Johanneum eine Lebensgemeinschaft anbietet.

Im Johanneum Theologie zu studieren, bedeutet eingebunden zu sein in eine Lebens- und Lerngemeinschaft auf Zeit, zu der sowohl die Studierenden als auch die Dozenten gehören. Diese verbindliche Gemeinschaft ist ein zentraler Aspekt der Ausbildung. Wer als Hauptamtliche/r bestehen will, benötigt neben fachlicher auch personale Kompetenz (Belastbarkeit, Beziehungsfähigkeit, Kritikfähigkeit). Um diese Fähigkeiten zu entdecken und zu fördern, ist gemeinsames Leben unverzichtbar.

Ausdrucksformen unseres gemeinsamen Lebens sind:

Gemeinsam lernen – gemeinsam beten – gemeinsam arbeiten –  gemeinsam feiern.

Deshalb gehören Wohnen und Lernen im Johanneum zusammen. Die Seminargebäude bieten Platz für ca. 45 Studierende. Auch für Ehepaare gibt es Wohnmöglichkeiten.

Nach der dreijährigen seminaristischen Ausbildung im Johanneum folgt das erste Berufsjahr, das zugleich das Ausbildungsjahr ist. Das Johanneum begleitet den Einstieg in den Beruf sehr intensiv. Ein Dozent kümmert sich überwiegend  um diese Aufgabe. Zum ersten Berufsjahr gehören regelmäßige supervisorische Begleitung vor Ort sowie drei Mentoringwochen.

 

4. Weil das Johanneum praxisorientiert ist.

Neben den klassischen theologischen Disziplinen werden humanwissenschaftliche Fächer (z.B. Psychologie, Pädagogik und Soziologie) und allgemeinbildende Fächer (z.B. Musik und Sport) unterrichtet. Ein Schwerpunkt der Ausbildung liegt in den Praxisfächern (Jugendarbeit, Gemeindepädagogik, Verkündigung, Seelsorge, Religionspädagogik) und in den Praktika (z.B. in den Bereichen Evangelisation, Gemeinde, Diakonie, Freizeit, Schule).

 

5. Weil das Johanneum innerkirchlich ist.

Das Johanneum ist seit seiner Gründung ein „freies Werk innerhalb der Evangelischen Kirche“. D.h. das Johanneum bildet aus für den Dienst in der Kirche und ihren freien Werken. Unsere „geistliche Platzanweisung“ ist in der Nähe der evangelischen Landeskirchen. Beides ist uns wichtig: die Nähe und die finanzielle und strukturelle Unabhängigkeit des freien Werks. Wir wollen mithelfen, dass die missionarische Arbeit der Kirche und der freien Werke weiter gefördert wird.

 

6. Weil das Johanneum vielfältig vernetzt ist.

Die Absolventinnen und Absolventen des Johanneums sind tätig in der Gemeinde- und Jugendarbeit innerhalb der Evangelischen Kirche und der ihr verbundenen freien Werke und Verbände. Die Ausbildung ist kirchlich anerkannt. Das Studium ist so angelegt, dass für den Dienst eine große Bandbreite an Tätigkeitsfeldern infrage kommt, z.B. Jugendreferent/in, Mitarbeiter/in in evangelischen Jugendwerken wie EC, CVJM, cjb, ejw, SMD, Gemeindediakon/in, Katechet/in, Gemeinschaftsprediger/in; Stadtmissionar/in usw.

Unsere Absolventinnen und Absolventen arbeiten in allen Bundesländern, sowohl vor Ort als auch in regionalen und überregionalen Aufgaben.

 

7. Weil das Johanneum günstig, aber nicht billig ist.

Freies Werk“ bedeutet: Das Johanneum wird weder aus staatlichen noch aus kirchlichen Steuergeldern finanziert, sondern ausschließlich durch freiwillige Gaben.

Der monatliche Beitrag zu Unterkunfts-, Verpflegungs- und Unterrichtskosten beträgt zurzeit 345,- €.

Um die niedrigen Studiengebühren möglichst halten zu können, verpflichten sich alle Studierenden zu regelmäßiger praktischer Arbeit in Haus und Garten. Diese Arbeit dient sowohl dem Ausgleich für die intensive geistige Arbeit als auch der Erhaltung  der Schule.

Wir freuen uns auf Sie!